MPI-System innerhalb eines Krankenhaus-Verbundes

12.08.2011 Immer wieder wird nach einem Master Patient Index (MPI) gefragt. Aber ebenso oft ist auch festzustellen, dass nur rudimentäre Vorstellungen darüber bestehen, wofür der MPI genutzt werden kann. Dieser Überblick soll Definition, Nutzen und Realisierung beleuchten.

Was ist ein MPI?

Bei Wikipedia findet man folgende Erläuterung: „Ein MPI (Master Patient Index) ist ein Index, welcher alle Indizes eines Patienten aus verschiedenen Bereichen (Krankenhäusern, Abteilungen eines Krankenhauses, Arztpraxen etc.) referenziert. Ein MPI dient dazu, die Informationen aus den verschiedenen Quellen unter einer gemeinsamen Identität (einem Index) zusammenzuführen.“
Innerhalb eines Krankenhausinformationssystems (KIS), das für ein oder mehrere Krankenhäuser genutzt wird, stellt dies normalerweise kein Problem dar. Das KIS übernimmt dann die Synchronisation der Indizes. Sollen aber die Indizes KIS-übergreifend und auch zusammen mit Systemen für die Patientendatenverwaltung für Arztpraxen und MVZs synchronisiert werden, bedarf es einer übergeordneten Instanz, die diese Synchronisation übernimmt. Gerade diesem Szenarium ist mehr und mehr Rechnung zu tragen, denn im Gesundheitswesen finden zunehmend Kooperationen zwischen den verschiedensten Einrichtungen statt.

Lesen Sie den kompletten Artikel aus dem Krankenhaus-IT Journal vom Januar 2011.


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